Donnerstag, 1. August 2013

neue Challenge im August: Aschenputtel

  Ja, es ist Sommer und ein neuer Monat beginnt,
das bedeutet wir starten in eine neue Challenge.

Ich habe ein paar kleine Änderungen für Euch,
zum Ersten endet diese Challenge am 31.08.2013 um 23.59 Uhr,
dafür beginnt sie morgens flexibler.

Zum Zweiten ist Ulla nun festes Design Team Mitglied.
Sie ist genauso Märchen begeistert wie ich 
und so stärkt sie unser Team solange sie Freude an Märchen und unserer gemeinsamen Challenge hat.

Wir alle freuen uns auf Eure Teilnahmen.
In letzter Zeit fielen sie, sagen wir mal etwas dürftig aus.
Ihr benötigt kein besonderes Material um an der Challenge teilzunehmen, 
Euer Bastelmaterial reicht allemal.
Somit könnt Ihr werkeln was das Thema hergibt. 

Hier in diesem Märchen geht es um ein bescheidenes rechtschaffenes Mädchen,
welches treue Gefährten hat, die Tiere.
Dieses Mädchen erlebt Feiern und findet am Ende den Mann Ihrer Träume.
Also rauß aus dem Schubladen denken und rein 
ins Basteln im Land der 1000 Möglichkeiten.
Es kann eine Einladungskarte für eine Feier sein, 
oder eine Hochzeitskarte,
oder eine Karte mit den fleissigen Tieren,
oder eine Karte mit einem Mädchen
oder mit einem Jungen....

Ein freieres Thema als unsere Challenge kann es kaum geben....
Wir freuen uns auf Euch.

Und wenn mehr als 5 Teilnehmer dabei sind,
werden wir eine Kleinigkeit verlosen.

Nun zum Märchen:
Aschenputtel
Einem reichen Manne dem wurde seine Frau krank, und als sie fühlte daß ihr Ende heran kam, rief sie ihr einziges Töchterlein zu sich ans Bett und sprach 'liebes Kind, bleib fromm und gut, so wird dir der liebe Gott immer beistehen, und ich will vom Himmel auf dich herab blicken, und will um dich sein.' Darauf that sie die Augen zu und verschied. Das Mädchen gieng jeden Tag hinaus zu dem Grabe der Mutter und weinte, und blieb fromm und gut. Als der Winter kam, deckte der Schnee ein weißes Tüchlein auf das Grab, und als die Sonne im Frühjahr es wieder herabgezogen hatte, nahm sich der Mann eine andere Frau.
Die Frau hatte zwei Töchter mit ins Haus gebracht, die schön und weiß von Angesicht waren, aber garstig und schwarz von Herzen. Da gieng eine schlimme Zeit für das arme Stiefkind an. 'Soll die dumme Gans bei uns in der Stube sitzen!' sprachen sie, 'wer Brot essen will, muß es verdienen: hinaus mit der Küchenmagd.' Sie nahmen ihm seine schönen Kleider weg, zogen ihm einen grauen alten Kittel an, und gaben ihm hölzerne Schuhe. 'Seht einmal die stolze Prinzessin, wie sie geputzt ist!' riefen sie, lachten und führten es in die Küche. Da mußte es von Morgen bis Abend schwere Arbeit thun, früh vor Tag aufstehn, Wasser tragen, Feuer anmachen, kochen und waschen. Obendrein thaten ihm die Schwestern alles ersinnliche Herzeleid an, verspotteten es und schütteten ihm die Erbsen und Linsen in die Asche, so daß es sitzen und sie wieder auslesen mußte. Abends, wenn es sich müde gearbeitet hatte, kam es in kein Bett, sondern mußte sich neben den Herd in die Asche legen. Und weil es darum immer staubig und schmutzig aussah, nannten sie es Aschenputtel.
Es trug sich zu, daß der Vater einmal in die Messe ziehen wollte, da fragte er die beiden Stieftöchter was er ihnen mitbringen sollte? 'Schöne Kleider' sagte die eine, 'Perlen und Edelsteine' die zweite. 'Aber du, Aschenputtel,' sprach er, 'was willst du haben?' ' Vater, das erste Reis, das euch auf eurem Heimweg an den Hut stößt, das brecht für mich ab.' Er kaufte nun für die beiden Stiefschwestern schöne Kleider, Perlen und Edelsteine, und auf dem Rückweg, als er durch einen grünen Busch ritt, streifte ihn ein Haselreis und stieß ihm den Hut ab. Da brach er das Reis ab und nahm es mit. Als er nach Haus kam, gab er den Stieftöchtern was sie sich gewünscht hatten, und dem Aschenputtel gab er das Reis von dem Haselbusch. Aschenputtel dankte ihm, gieng zu seiner Mutter Grab und pflanzte das Reis darauf, und weinte so sehr, daß die Thränen darauf niederfielen und es begossen. Es wuchs aber, und ward ein schöner Baum. Aschenputtel gieng alle Tage dreimal darunter, weinte und betete, und allemal kam ein weißes Vöglein auf den Baum, und wenn es einen Wunsch aussprach, so warf ihm das Vöglein herab was es sich gewünscht hatte.
Es begab sich aber, daß der König ein Fest anstellte, das drei Tage dauern sollte, und wozu alle schönen Jungfrauen im Lande eingeladen wurden, damit sich sein Sohn eine Braut aussuchen möchte. Die zwei Stiefschwestern als sie hörten daß sie auch dabei erscheinen sollten, waren guter Dinge, riefen Aschenputtel, und sprachen 'kämm uns die Haare, bürste uns die Schuhe und mache uns die Schnallen fest, wir gehen zur Hochzeit auf des Königs Schloß.' Aschenputtel gehorchte, weinte aber, weil es auch gern zum Tanz mitgegangen wäre, und bat die Stiefmutter sie möchte es ihm erlauben. 'Du Aschenputtel,' sprach sie, 'bist voll Staub und Schmutz und willst zur Hochzeit? du hast keine Kleider und Schuhe, und willst tanzen!' Als es aber mit Bitten anhielt, sprach sie endlich 'da habe ich dir eine Schüssel Linsen in die Asche geschüttet, wenn du die Linsen in zwei Stunden wieder ausgelesen hast, so sollst du mitgehen.' Das Mädchen gieng durch die Hinterthüre nach dem Garten und rief 'ihr zahmen Täubchen, ihr Turteltäubchen, all ihr Vöglein unter dem Himmel, kommt und helft mir lesen,

      die guten ins Töpfchen,
      die schlechten ins Kröpfchen.'


Das Märchen könnt Ihr HIER weiter lesen
oder auf unsere Fortsetzung warten 
Hier die Inspirationen unseres Teams:

Gismo

 Hier die Detailaufnahme:
Und alle weiteren Karten inspirieren Euch im Laufe des Monats mit den Fortsetzungen des Märchens.
Ich wünsche Euch einen schönen Monat August
Eure Lizzy




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